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Konzeption unserer Therapie- und Lebensgemeinschaft |
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Aufgrund der Beziehungsintensität unseres Konzeptes sind die Mitarbeiter ein wichtiges Zentrum der Arbeit. Sie sind Spiegel und Medium, in dem die Bedürfnisse und emotionalen Stimmungen der Behinderten erkannt und betreut werden. Wir unterscheiden 2 Formen der Mitarbeit in der Therapie- und Lebensgemeinschaft. Auf den Höfen wohnen jeweils zwei Familien mit ihren Kindern in zwei abgeschlossenen Wohnungen auf etwa 140 m² mit dem Betreuten unter einem Dach in unmittelbarer Nähe zusammen. Diese gemeinsame Lebensform ist grundlegend für die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre und wird auch in allen möglichen neuen Projekten umgesetzt. Die zweite Form der Mitarbeiterschaft arbeitet in regelmäßigen Schichtdiensten und als Vertretung an Wochenenden und im Urlaub für die in der Einrichtung lebenden Familien mit. Die Mitarbeiter sind die zentralen Persönlichkeiten, die durch ihre eigenes Gestimmt-sein und ihre Art und Weise der pädagogischen Förderung in den Gruppen wirken und das Gemeinschaftsleben athmosphärisch beeinflussen. Bei den Behinderten ist dies ein wichtiger Faktor ihrer eigenen Stimmung. Die Behinderten lernen zunächst über die Identifikation mit ihren Mitarbeitern. Deshalb werden insbesondere konstante Bezugspersonen gebraucht. Zum Anforderungsprofil ist festzustellen, daß die Tatsache der Identifikation als Lernvorgang zwischen Behindertem und Mitarbeiter ein hohes Maß an Lern- und Erfahrungsfähigkeit erfordert sowie unter Umständen die Bereitschaft zur Veränderung persönlicher Verhaltensweisen.
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